Naturschutz

Naturschutz

Bäume und Feuchtgebiete speichern CO2 und gelten aus Klimaschutzgesichtspunkten als CO2-Senker. Vor allem bieten sie beim anstehenden Klimawandel aber auch eine positive Wirkung auf das Kleinklima und eine ausgleichende Wirkung auf die Temperaturentwicklung. Daher sollen im Rahmen des Klimaschutzes auch Naturschutzmaßnahmen unterstützt werden. Insbesondere sollen Abholzung und Trockenlegungen verhindert werden.

Der Naturschutz bietet aber durch sachgemäße Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen auch Möglichkeiten zur Biomassegewinnung, die lokal zur klimaneutralen Energieerzeugung genutzt werden kann.

Baumschutzsatzung

In Hohen Neuendorf besteht eine Baumschutzsatzung. Sie dürfen daher keinen Baum ohne Genehmigung fällen oder massiv beschneiden!

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig.

Hier finden Sie weitere Informationen.
Baumschutzsatzung

CO2 AUSGLEICH MIT MOORSCHUTZ-ZERTIFIKATEN AUS DER REGION

Möchten Sie CO2- Neutrale Veranstaltungen oder Produkte anbieten? Oder eine CO2 Neutrale Feier durchführen? Informieren Sie sich bei der Flächenagentur Brandenburg über die MoorFutures-Klimaschutzaktivitäten, bei denen Morrschutzprojekte in Brandenburg und Oberhavel unterstützt werden.

MoorFutures Image-Film from moorfutures-bb on Vimeo.

www.moorfutures.de

"Hohen Neuendorf blüht auf"

© Matthias Schulz

Mit 290 Stimmen war der Wunsch, mit Hilfe von kostenlosem Saatgut die Lebensgrundlage für Bienen und wildlebende Insekten in Hohen Neuendorf zu verbessern, das meistgewählte Projekte im Bürgerhaushalt 2018. Unter dem Motto „Hohen Neuendorf blüht auf“ hat die Stadt rund 10.000 Saattütchen mit einer regionalen Wildblumenmischung produzieren lassen, die in besonderem Maß die Ansprüche von Wildbienen und Schmetterlingen an Trachtpflanzen berücksichtigt. Die Mischung beinhaltet Saatgut von mehr als 40 Pflanzen sowie zehn Prozent Gräser als Futterpflanzen für Schmetterlingsraupen. Die vollständige Artenliste des Saatguts finden Sie am Ende der Seite als pdf-Dokument.

Damit die Anpflanzung gelingt, sollte die Mischung zwischen März bis Mai oder von August bis September auf feinkrümeligem Boden leicht angedrückt und bewässert werden. Ein Tütchen reicht für circa einen Quadratmeter. Damit die Pflanzen gedeihen bzw. nicht vertrocknen, sollten sie regelmäßig gegossen werden. Das Saatgut ist mehrjährig. Die Wildblumen dienen im Winter als Futterquelle für Vögel und als Winterquartier für Insekten. Sie sollten erst im Frühjahr nach Wiederaustrieb heruntergeschnitten werden. Das Aussamen am Standort dient zum dauerhaften Erhalt der Fläche und hat einen besonders nachhaltigen Charakter, da sich die Tiere auf die Futterquelle einstellen können. Die Mischung kann sowohl in privaten Gärten und Balkonen als auch auf öffentlichen Flächen gesät werden. Nicht gepflanzt werden darf das Saatgut unterhalb von Baumkronen, in der Nähe von Verteilerkästen, in Kreuzungsbereichen und in Versickerungsmulden.

Kontakt

Stadt Hohen Neuendorf
Oranienburger Straße 2
16540 Hohen Neuendorf
Die Projektabwicklung erfolgt über den Projektträger Jülich (PtJ).