Elektromobilität

Energieaktion auf dem Schulfest

Auf dem Schulfest in der Dr. Hugo Rosenthal Oberschule in Hohen Neuendorf konnten die Besucher die klimafreundliche Stromerzeugung direkt erfahren. Im Unterricht wurde das Thema Elektrizität auch im Zusammenhang mit den Auswirkungen auf die Umwelt und den Klimaschutz aufgegriffen. Das Rennspiel soll den Spaß und das Erleben der technischen Zusammenhänge verbinden. Möglich wurde das Experiment durch die Unterstützung des Vereins Uni4Kids aus Hohen Neuendorfs Stadtteil Borgsdorf. Prof. Dr. Carsten Lübke hatte die Versuchsanordnung selbst entworfen und freut sich, das die Schülerinnen und Schüler so viel Spaß damit haben.

Mit einem kleinen Generator wird Strom erzeugt, der wiederum mit einem Elektromotor über die Seilwinde das Fahrzeug auf einer Schiene bewegt.

Die antriebsenergie wird dabei über ein Stromkabel übertragen. Die Sache ist eigentlich ganz einfach: "Wer am schnellsten kurbelt, bekommt auch sein Fahrzeug am schnellsten ins Ziel".

Die wettbewerblich ausgerichtete Versuchsanordnung soll das Thema Stromerzeugung erlebbar machen und erzeugt gleichzeitig Selbstwirksamkeit bei den Mitspielern.

Der Hintergrund dazu muss natürlich erklät werden. Der Strom kommt nicht aus der steckdose und muss irgendwie erzeugt werden. Die Schülerinnen und Schüler wissen meist schon, das der Einsatz erneuerbare Energien den Ausstoß klimaschädlicher Abgase verhindern kann. Wie aber Wind, Sonne und Wasserkraft unsere Stromversorgung bereitstellen können soll in weiteren Experimenten erkundet werden.

Elektromobilität

Die Stadt Hohen Neuendorf ist Projektpartner im Projekt "Emobility Works". Bei dem EU-Projekt geht es um die entwicklung von Maßnahmen zum Ausbau der Elektromobilität außerhalb der Großstädte. In Hohen Neuendorf wird mit Unterstützung der EMO-Agentur und der B.&S.U. unter anderem ein Aktionsplan Elektromobilität entwickelt.

Zur Elektromobilität zählen neben elektrischen PKW auch E-Bikes und Lieferverkehr, sowie im weiteren Sinne S-Bahn und E-Busse. Außerdem ist der Ausbau und das Zusammenspiel mit den erneuerbaren Energien eine wichtige Grundlage für die Klimaneutralität der Elektromobilität.

Weitere Informationen zum Projekt "Emobility Works" finden Sie hier.

Infoveranstaltung E-Mobilität für Unternehmen

gemeinsam mit der Berliner Agentur für Elektromobilität und der B.&S.U. laden wir Sie herzlich zu der Informationsrunde „Elektrofahrzeuge im Fuhrpark – Was bietet der Markt?“ im Rahmen des EU-Projektes „EMOBILITY WORKS“ am Mittwoch, den 18. November 2015 von 09.00 bis 10.30 in Hohen Neuendorf.

Weitere Informationen demnächst hier. Bei Interesse melden Sie sich gern. Zum Kontakt.

Elektroräder für Dienstfahrten

Foto: Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung, H-e-M-Geschäftsführer Mario Lenz, Ordnungsamtmitarbeiter Marco Dumalsky, Klimaschutzmanager Malte Stöck, Auszubildende Charleen Haan und H-e-M-Mitarbeiter Klaus Lange (v.l.). Fotonachweis: Stadtverwaltung
Foto: Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung, H-e-M-Geschäftsführer Mario Lenz, Ordnungsamtmitarbeiter Marco Dumalsky, Klimaschutzmanager Malte Stöck, Auszubildende Charleen Haan und H-e-M-Mitarbeiter Klaus Lange (v.l.). Fotonachweis: Stadtverwaltung

Über zwei Elektrofahrräder für zukünftige Dienstfahrten konnten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung in dieser Woche freuen. „Mit diesen Rädern kommt man relativ flott mit relativ wenig Kraftanstrengung voran. Sie können Zeit sparen ohne zu schwitzen. Und wir empfehlen gerne das Tragen eines Helms“, kommentierte Mario Lenz, Geschäftsführer der „H-e-M Highend e-Mobility“ aus Bergfelde die ersten Fahrversuche. Das auf E-Bikes spezialisierte Unternehmen besorgte und montierte die Räder der Marke „Klever“ im Preissegment von 3.000 bis 5.000 Euro und kümmert sich zukünftig um deren Wartung. Finanziert wurden die Pedelecs mit Preisgeldern aus dem Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“, den die Stadt 2013 mit dem Neubau der Grundschule Niederheide als modernster Grundschule Deutschlands gewonnen hatte.

Über drei Stufen Tretunterstützung mit bis zu 25 Stundenkilometern verfügen die vollgefederten Pedelecs mit einer Zuladung bis 120 Kilogramm, die in ihrer Form an Klappräder erinnern. Wer auf die eigene Trittkraft setzt, kann die 10-Gang-Kettenschaltung nutzen.

„Wir haben sehr robuste, individuell verstellbare Modelle mit wartungsarmem Hinterradmotor und flexiblen Nutzungsmöglichkeiten ausgewählt“, erläutert Verwaltungschef Klaus-Dieter Hartung. „Die Fahrräder stehen grundsätzlich allen Mitarbeitern zur Verfügung, daher müssen Sie für alle Größen nutzbar sein. Mit den neuen Rädern möchten wir einen Anreiz schaffen, den Dienstwagen stehen zu lassen und einen weiteren Schritt in Richtung klimaneutrale Verwaltung gehen. Die E-Bikes sollen dazu beitragen, Abgase und Betriebskosten zu senken sowie den Klimaschutz und die Gesundheit unserer Mitarbeiter fördern.“

Mit seinen circa 30 Kilo ist das Rad kein Leichtgewicht, aber dank des tief liegenden Akkus und der starken Scheibenbremsen fährt es sehr sicher.  „Nach Ihrer Fahrt nehmen Sie den Akku einfach aus der Haltung, stellen ihn sich auf den Schreibtisch und schließen ihn zum Laden an die Steckdose an“, weist Mario Lenz die Verwaltungsmitarbeiter ein. Zwei Stunden dauert der Ladevorgang, die Reichweite beträgt je nach Fahrweise, Beschaffenheit der Strecke und Windverhältnissen 60 bis 100 Kilometer.  Mit jedem Bremsvorgang wird zudem Energie zurückgewonnen.

Ladesäulen in Hohen Neuendorf

Vier Ladestationen mit je zwei Ladepunkten werden für Nutzer von Elektroautos ab dem 27. Mai im Stadtgebiet Hohen Neuendorf zum Laden ihrer Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Sie befinden sich an den drei S-Bahnhöfen Hohen Neuendorf, Borgsdorf und Bergfelde sowie vor dem Rathaus und sind rund um die Uhr erreichbar. Im ersten Jahr können Elektroauto-Nutzer ihre Fahrzeuge hier kostenfrei betanken. Die Nutzung erfolgt per SMS-Freischaltung oder mittels RFID-Karte. Ein Abrechnungssystem ist vorgerüstet, die Ladevorgänge werden erfasst und übertragen. Nach Auswertung der Testphase wird es eine Entscheidung über die zukünftige Abrechnung geben.

Der Strom ist 100-prozentiger Ökostrom. Die Ladung erfolgt mit bis zu 14 Kilowatt, eine Vollladung wäre innerhalb von zwei Stunden möglich. Anbieter der Ladebox-Systeme ist die Firma „BELECTRIC Drive“.

Finanziert wurde die Ladeinfrastruktur, die mit ca. 30.000 Euro zu Buche schlägt, aus dem Preisgeld des Wettbewerbs „Kommunaler Klimaschutz“, in dem Hohen Neuendorf 2013 für die Grundschule Niederheide ausgezeichnet wurde. Ziel ist es, einen Anreiz zur Nutzung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen zu schaffen. Mit den vier neuen „E-Tankstellen“ in Hohen Neuendorf gibt es im ganzen Land Brandenburg nunmehr 35 öffentliche Ladestationen (Quelle: BDEW 2014). Die Errichtung der Ladeboxen stellt gleichzeitig eine Maßnahme aus dem Integrierten Kommunalen Klimaschutzkonzept der Stadt Hohen Neuendorf dar und ist gleichzeitig ein Teil der Maßnahmen in dem EU-Projekt „Emobility Works“, an dem Hohen Neuendorf eine der drei Partnerkommunen in Deutschland ist.

Eine Bedienungsanleitung für unsere Ladesäulen an den S-Bahnhöfen Hohen Neuendorf, Borgsdorf und Bergfelde sowie am Rathaus Hohen Neuendorf, finden Sie hier auf der Webseite des Herstellers. oder direkt auf der Ladesäule. Sie aktivieren und beenden den Ladevorgang entweder mit dem Handy oder mit einer RFID-Card. 

STANDORTE DER LADESÄULEN

  1.   „S-Bahn Hohen Neuendorf“ Wilhelm-Külz-Straße 33; 16540 Hohen Neuendorf; 52.670095, 13.286370
  2.   „S-Bahn Bergfelde“ 52.669995, 13.322102; Brückenstraße, Bergfelde, Hohen Neuendorf, Landkreis Oberhavel, Brandenburg, 16562, Deutschland
  3.   „S-Bahn Borgsdorf“ Berliner Straße 1, 16556 Hohen Neuendorf, 52.713928, 13.276756
  4.   „Rathaus Hohen Neuendorf“ Oranienburger Str. 2, 16540 Hohen Neuendorf, 52.673198, 13.281310

Bisher sind die Ladesäulen inklusive Statusanzeige schon auf der Intercharge Webseite zu finden und damit auch in vielen Navigationsgeräten.

Informationen über den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Berlin erhalten Sie hier. (www.be-emobil.de)

SCHNELLADEN IN DER NÄHE

Akku auf 80% laden in weniger als 30 min, das ist mit Schnelladefähigen E-Fahrzeugen schon jetzt möglich. Bei den Superchargern von Tesla geht es noch schneller, aber auch die übrigen DC (Gleichstrom) Stationen werden in Richtung 150 kW weiterentwickelt.

Die nächsten Schnelladestationen mit ca. 40 kW AC und Typ2 Stecker, sowie den beiden DC  Steckern CHAdeMO und CCS finden Sie  ca. 15 km südlich in Tegel und ca. 55 km Nördlich in Neuruppin.  Die genauen Standorte finden Sie über die Stationssuche der Webplattformen z.B. Intercharge.

Wie kann die Elektromobilität gefördert werden?

Die Vorteile der Elektromobilität im Bereich Luftreinhaltung und Lärmminderung sind offensichtlich und die technischen Hürden sind auch zu meistern. Warum der E-Auto-Markt dennoch nicht boomt, darüber wird viel spekuliert. Es wird oft vermutet das die Interessen bei Industrie und Politik doch nicht so groß sind.

Hohen Neuendorf unternimmt nun eine eigene Initiative und erarbeitet einen Aktionsplan Elektromobilität.

Im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss wurde dem schon zugestimmt. Der Entwurf ist im Ratsinformationssystem der Stadt zu finden.

Allerdings müssen auch die Rahmenbedingungen dazu passen. Hier ist die Bundesregierung gefragt, den Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter zu fördern und die CO2 Grenzwerte für die Fahrzeuge weiter zu senken.

Der Heise Redakteur Gregor Honsel stellt zu dem Thema sieben Thesen auf. Hier lesen Sie mehr.

Massive Kritik an Vorlage zur Ladesäulenverordnung des BMWi

Führende Verbände und Vereine der E-Mobilität in Deutschland kritisieren Motivation, Inhalt und Gestaltungswillen der zur Entscheidung vorgelegten Ladesäulenverordnung. Jetzt kommen Einwände gegen die LSV des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) auch aus der EU. Weitere Informationen in der Pressemitteilung der Verbände beim Bundesverband Solare Mobilität.

Jetzt gibt es bei der Internetplattform eine Online-Petition, die sie bis 1.12.2015 unterzeichnen können.

ELEKTROMOBILITÄT LIVE ERLEBEN IN OHV - VERANSTALTUNG

SA. 20.06.2015 10 -17 UHR DEKRA GELÄNDE ORANIENBURG

20. Juni 2015 e/motion 2015   DEKRA Gelände Lehnitz

Alternative Mobilität heute - theoretisch, technisch und praktisch erleben. Diese Expo ist für Berlin-Brandenburg.

Erfahren Sie mit Ihrer Familie einen innovativen Blick in die Zukunft.  e/motion präsentiert Fahrzeughersteller und Fachvorträge zur alternativen Mobilität (Erdgas-, Wasserstoff-, Hybrid-, und Elektrofahrzeuge). In der Driverslounge können sich Besitzer alternativer Fahrzeuge unter die Haube gucken und mit den Besuchern ins Gespräch kommen.

 Eintritt frei.

 Weitere Infos auf der Facebook Seite der Wirtschaftsjujoren Oberhavel

23. MAI 2015 Tempelhofer Feld BERLIN  FORMEL-E: Autorennen und Weltrekord

"577 - der Weltrekord ist geschafft! Hohen Neuendorf hat seinen Beitrag geleistet mit Nr. 525. Es war schon ein Erlebnis. Sonnige Grüße aus Tempelhof." Schrieb der Hohen Neundorfer Oliver Jirka, der mit dem E-Auto der Stadt an dem WELTREKORD teil nahm. Außerdem gab es noch zwei weitere Teilnehmende aus Hohen Neuendorf, einer davon war sogar mit einem Carsharing-Auto dabei. Mit drei Teilnehmenden war Hohen Neuendorf also gut vertreten beim Weltrekord auf dem Tempelhofer Feld.  Weitere Infos hier

Kontakt

Stadt Hohen Neuendorf
Oranienburger Straße 2
16540 Hohen Neuendorf
Die Projektabwicklung erfolgt über den Projektträger Jülich (PtJ).