Ladestationen in Hohen Neuendorf

Überblick zu den Ladevorgängen im Jahr 2020 an den vier Ladestationen:

Quelle: chargeIT Lademanagement-Portal

Es kann zurzeit an allen vier Ladesäulen der Stadt Hohen Neuendorf 24 Stunden und an 7 Tagen in der Woche mit einer RFID-Karte (Radio Frequency Identification) vieler Anbieter geladen werden. Seit dem 01.08.2020 ist das kostenfreie Laden über die Funktion des QR-Codes der neuen Smartphone-App  („charge it easy“) möglich. Der QR-Code befindet sich auf einem Aufkleber, der an allen vier Ladesäulen angebracht ist. Der Download der App und das Laden über die App sind kostenfrei. Das Laden per SMS oder mit einem Personalausweis, der eine Online-Ausweisfunktion hat, ist nicht mehr möglich. Die zurzeit noch kostenfreie Stromabgabe kann sich zukünftig ändern. Über die zukünftige Abrechnung entscheidet die Stadtverordnetenversammlung. Das vorhandene Lademanagementsystem beinhaltet ein Funktionsmerkmal auch für Abrechnungsmöglichkeiten, das die Ladevorgänge erfasst und die Preisinformation übermittelt.

Eine Bedienungsanleitung für unsere Ladesäulen an den S-Bahnhöfen Hohen Neuendorf, Borgsdorf und Bergfelde sowie am Rathaus Hohen Neuendorf, finden Sie für die chargeIT easy-App unter dem Link auf der Internetseite des Herstellers oder direkt auf der Ladesäule mittels des Aufklebers.

Hinweis: Die kostenfreie Nutzung der städtischen Ladesäulen beinhaltet nicht die vertraglichen Vereinbarungen (z.B. Abo-Gebühr oder Transaktionskosten) mit Ihrem Ladekarten-Partner.

 Es sind drei weitere Ladesäulen in Planung: zwei weitere auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus (Schnellladesäule und Normalladesäule) und eine auf dem Parkplatz in der Mittelstraße (Schnellladesäule).

Der Strom ist 100-prozentiger Ökostrom. Die Ladung erfolgt mit bis zu 22 Kilowatt, eine Vollladung wäre, je nach Modell, innerhalb von zwei Stunden möglich. Anbieter der Ladebox-Systeme ist die Firma „charge IT mobility GmbH" (ehem. „BELECTRIC Drive“).

Finanziert wurde die Ladeinfrastruktur, mit Kosten von ca. 30.000 Euro, aus dem Preisgeld des Wettbewerbs „Kommunaler Klimaschutz“, in dem Hohen Neuendorf 2013 für die Grundschule Niederheide ausgezeichnet wurde. Ziel ist es, einen Anreiz zur Nutzung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen zu schaffen. Die Errichtung der Ladestationen stellt gleichzeitig eine Maßnahme aus dem Integrierten Kommunalen Klimaschutzkonzept der Stadt Hohen Neuendorf dar und setzt ein Teil der Maßnahmen aus dem EU-Projekt „Emobility Works“ um, an dem Hohen Neuendorf eine der drei Partnerkommunen in Deutschland war.

Informationsblatt zu den städtischen E-Ladesäulen in Hohen Neuendorf

PDF iconInformationsblatt_E-Ladesaeulen.pdf

Informationen über den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland finden Sie unter www.now-gmbh.de und in Brandenburg unter www.e-mobiles-brandenburg.wfbb.de .

Eine Standardisierung im Bereich der Ladeinfrstruktur hat stattgefunden. Es gibt den „Intercharge“-Standard. Das Netzwerk „Hubjet“ ist das Forum, über das die Vernetzung der einzelnen Plattformen vorangetrieben wird, um die Hürden für die Nutzung von Elektrofahrzeugen zu verringern. Das Netzwerk dient dem Austausch und diskutiert Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Die Ladesäulen von Hohen Neuendorf inklusive Statusanzeige sind auf der Ladekarte der Hubjet-Webseite zu finden und damit in vielen Navigationsgeräten.

Schnellladen in der Nähe

Den Akku in weniger als 30 Minuten auf 80 Prozent laden, das ist mit schnellladefähigen E-Fahrzeugen schon jetzt möglich. Bei den Superchargern von Tesla geht es noch schneller, aber auch die übrigen DC (Gleichstrom) Stationen werden in Richtung 150 kW weiterentwickelt.

Die nächsten Schnellladestationen mit ca. 43 kW AC Kupplung und Typ2 Stecker, sowie 50 kW DC Kupplung mit den beiden Steckern CHAdeMO und Combo finden Sie bei  Kaufland in Hohen Neuendorf und in Berlin Tegel. Bei der HEM Tankstelle in Hohen Neuendorf gibt es einen Ladepunkt mit 80 kW und einen mit 320 kW mit einer DC Kupplung Combo. Die genauen Standorte finden Sie auch über die Stationssuche der Webplattform z.B. Intercharge oder die Ladekarte der Bundesnetzagentur.

 

 

Hohen Neuendorf

Kaufland Vertrieb 282 GmbH & Co.KG, Schönfließer Straße 66

HEM Tankstelle, Allego GmbH, Kurt-Tucholsky-Str. 33e

 

Leegebruch

Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Eichenallee 41, 16727 Leegebruch, Landkreis Oberhavel

 

Oberkrämer

Allego GmbH, Im Gewerbepark, 16727 Oberkrämer, Landkreis Oberhavel

GP JOULE Connect GmbH & Co KG Charging Station, Im Gewerbepark 24, 16727 Oberkrämer, Landkreis Oberhavel

 

Neuruppin

Stadtwerke Neuruppin GmbH, Am Bernhard-Brasch-Platz/ Präsidentenstr., 16816 Neuruppin, Landkreis Ostprignitz-Ruppin

 

Wittstock/Dosse

Charge-ON, Prignitz Ost BAB24, 16909 Wittstock/Dosse, Brandenburg, Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Charge-ON, Prignitz West BAB24, 16909 Wittstock/Dosse, Brandenburg, Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Fastned Deutschland GmbH & Co. KG, Hamburgerstraße, 16909 Wittstock/Dosse, Landkreis Ostprignitz-Ruppin

 

Schorfheide

Allego GmbH, An der B167, 16244 Schorfheide, Brandenburg, Landkreis Barnim

 

Berlin-Reinickendorf

Allego GmbH, Berliner Str. 54, 13507 Berlin-Reinickendorf

Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Quickborner Straße 66-70, 13439 Berlin-Reinickendorf

 

Berlin Pankow

Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Eldenaer Str. 34A, 10247 Berlin-Pankow

Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Grabballe 27-29, 13156 Berlin-Niederschönhausen

 

Weitere Schnellladestationen in Deutschland finden sie unter www.bundesnetzagentur.de.

Fördermöglichkeiten

Der Erfolg der Elektromobilität wird auch davon abhängen, wie gut die Ladeinfrastruktur ausgebaut sein wird. Die Fahrzeuginhaber steuern heute schon gezielt Orte an, bei denen Sie laden können, während sie ihre Besorgungen erledigen. Darin liegt ein Win-Win-Potential. Eine Bundesrichtlinie und ein Aufruf des Landes Brandenburg eröffnen Möglichkeiten, staatlich geförderter Ladesäulen auf Gewerbeflächen zu platzieren.

Am 03. Juni 2020  fand das „Stadtgespräch Wirtschaft“ über die neuen Förderaufrufe für E-Mobilität per Videokonferenz statt. Die Projektmanagerin, Judith Fiukowski von der Anlauf- und Koordinierungsstelle E-mobiles Brandenburg informierte über die Förderrichtlinien des Landes und des Bundes, sowie über die Unterstützungsangebote des E-mobilen Brandenburgs. Heiderose Ernst, die Klimaschutzbeauftragte der Stadt Hohen Neuendorf stellte eine Übersicht zu den vorhandenen Ladestationen vor, informierte zum Ausbau der Elektromobilität und zu den weiteren Planungen für eine nachhaltige Mobilität.

Präsentationen

PDF iconFörderung von öffentlicher Ladeinfrastruktur.pdf

PDF iconStadtgespräch Wirtschaft.pdf

Übersicht zu Potential-Ladekarten für die Ladeinfrastruktur in Hohen Neuendorf und Umgebung

Aktionsplan Elektromobilität

Hohen Neuendorf unternimmt eine eigene Initiative und erarbeitet einen Aktionsplan Elektromobilität. Die Stadtverordnetenversammlung unterstützt das Aktionsprogramm und beschließt die Umsetzung nach Haushaltslage (Beschluss vom 26.11.2015)

Das Aktionsprogramm beinhaltet 20 Maßnahmen, die entsprechend der Ziele der Bundesregierung durch die Förderung von Elektromobilität den CO₂-Ausstoß durch Verkehr mindern sollen, darunter Lademöglichkeiten für Pedelecs, eine E-Buslinie in der Stadt, der Ausbau einer Ladeinfrastruktur, die Anschaffung einer E-Car-Sharing-Flotte oder auch die Verbesserung der Information durch eine eigene Internetseite oder bessere Ausschilderung.

PDF iconAktionsplan.pdf

Elektromobilität

Die Stadt Hohen Neuendorf ist Projektpartner im Projekt "Emobility Works". Bei dem EU-Projekt geht es um die Entwicklung von Maßnahmen zum Ausbau der Elektromobilität außerhalb der Großstädte. In Hohen Neuendorf wird mit Unterstützung der EMO-Agentur und der B.&S.U. unter anderem ein Aktionsplan Elektromobilität entwickelt.

Zur Elektromobilität zählen neben elektrischen PKW auch E-Bikes und Lieferverkehr, sowie im weiteren Sinne S-Bahn und E-Busse. Außerdem sind der Ausbau und das Zusammenspiel mit den erneuerbaren Energien eine wichtige Grundlage für die Klimaneutralität der Elektromobilität.

Weitere Informationen zum Projekt "Emobility Works" finden Sie hier.


Energieaktion auf dem Schulfest

Auf dem Schulfest in der Dr. Hugo Rosenthal Oberschule in Hohen Neuendorf konnten die Besucher die klimafreundliche Stromerzeugung direkt erfahren. Im Unterricht wurde das Thema Elektrizität auch im Zusammenhang mit den Auswirkungen auf die Umwelt und den Klimaschutz aufgegriffen. Das Rennspiel soll den Spaß und das Erleben der technischen Zusammenhänge verbinden. Möglich wurde das Experiment durch die Unterstützung des Vereins Uni4Kids aus Hohen Neuendorfs Stadtteil Borgsdorf. Prof. Dr. Carsten Lübke hatte die Versuchsanordnung selbst entworfen und freut sich, dass die Schülerinnen und Schüler so viel Spaß damit haben.

Mit einem kleinen Generator wird Strom erzeugt, der wiederum mit einem Elektromotor über die Seilwinde das Fahrzeug auf einer Schiene bewegt.

Die Antriebsenergie wird dabei über ein Stromkabel übertragen. Die Sache ist eigentlich ganz einfach: "Wer am schnellsten kurbelt, bekommt auch sein Fahrzeug am schnellsten ins Ziel".

Die wettbewerblich ausgerichtete Versuchsanordnung soll das Thema Stromerzeugung erlebbar machen und erzeugt gleichzeitig Selbstwirksamkeit bei den Mitspielern.

Der Hintergrund dazu muss natürlich erklät werden. Der Strom kommt nicht aus der Steckdose und muss irgendwie erzeugt werden. Die Schülerinnen und Schüler wissen meist schon, dass der Einsatz erneuerbare Energien den Ausstoß klimaschädlicher Abgase verhindern kann. Wie aber Wind, Sonne und Wasserkraft unsere Stromversorgung bereitstellen können soll in weiteren Experimenten erkundet werden.

Elektroräder für Dienstfahrten


Foto: Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung, H-e-M-Geschäftsführer Mario Lenz, Ordnungsamtmitarbeiter Marco Dumalsky, Klimaschutzmanager Malte Stöck, Auszubildende Charleen Haan und H-e-M-Mitarbeiter Klaus Lange (v.l.). Fotonachweis: Stadtverwaltung



Über zwei Elektrofahrräder für zukünftige Dienstfahrten konnten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung in dieser Woche freuen. „Mit diesen Rädern kommt man relativ flott mit relativ wenig Kraftanstrengung voran. Sie können Zeit sparen ohne zu schwitzen. Und wir empfehlen gerne das Tragen eines Helms“, kommentierte Mario Lenz, Geschäftsführer der „H-e-M Highend e-Mobility“ aus Bergfelde die ersten Fahrversuche. Das auf E-Bikes spezialisierte Unternehmen besorgte und montierte die Räder der Marke „Klever“ im Preissegment von 3.000 bis 5.000 Euro und kümmert sich zukünftig um deren Wartung. Finanziert wurden die Pedelecs mit Preisgeldern aus dem Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“, den die Stadt 2013 mit dem Neubau der Grundschule Niederheide als modernster Grundschule Deutschlands gewonnen hatte.

Über drei Stufen Tretunterstützung mit bis zu 25 Stundenkilometern verfügen die vollgefederten Pedelecs mit einer Zuladung bis 120 Kilogramm, die in ihrer Form an Klappräder erinnern. Wer auf die eigene Trittkraft setzt, kann die 10-Gang-Kettenschaltung nutzen.

„Wir haben sehr robuste, individuell verstellbare Modelle mit wartungsarmem Hinterradmotor und flexiblen Nutzungsmöglichkeiten ausgewählt“, erläutert Verwaltungschef Klaus-Dieter Hartung. „Die Fahrräder stehen grundsätzlich allen Mitarbeitern zur Verfügung, daher müssen Sie für alle Größen nutzbar sein. Mit den neuen Rädern möchten wir einen Anreiz schaffen, den Dienstwagen stehen zu lassen und einen weiteren Schritt in Richtung klimaneutrale Verwaltung gehen. Die E-Bikes sollen dazu beitragen, Abgase und Betriebskosten zu senken sowie den Klimaschutz und die Gesundheit unserer Mitarbeiter fördern.“

Mit seinen circa 30 Kilo ist das Rad kein Leichtgewicht, aber dank des tief liegenden Akkus und der starken Scheibenbremsen fährt es sehr sicher.  „Nach Ihrer Fahrt nehmen Sie den Akku einfach aus der Haltung, stellen ihn sich auf den Schreibtisch und schließen ihn zum Laden an die Steckdose an“, weist Mario Lenz die Verwaltungsmitarbeiter ein. Zwei Stunden dauert der Ladevorgang, die Reichweite beträgt je nach Fahrweise, Beschaffenheit der Strecke und Windverhältnissen 60 bis 100 Kilometer.  Mit jedem Bremsvorgang wird zudem Energie zurückgewonnen.


Massive Kritik an Vorlage zur Ladesäulenverordnung des BMWi

Führende Verbände und Vereine der E-Mobilität in Deutschland kritisieren Motivation, Inhalt und Gestaltungswillen der zur Entscheidung vorgelegten Ladesäulenverordnung. Jetzt kommen Einwände gegen die Ladesäulenverordnung des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) auch aus der EU. Weitere Informationen in der Pressemitteilung der Verbände beim Bundesverband Solare Mobilität.

Jetzt gibt es bei der Internetplattform eine Online-Petition, die sie bis 1.12.2015 unterzeichnen können.

ELEKTROMOBILITÄT LIVE ERLEBEN IN OHV - VERANSTALTUNG

SA. 20.06.2015 10 -17 UHR DEKRA GELÄNDE ORANIENBURG

20. Juni 2015 e/motion 2015   DEKRA Gelände Lehnitz

Alternative Mobilität heute - theoretisch, technisch und praktisch erleben. Diese Expo ist für Berlin-Brandenburg.

Erfahren Sie mit Ihrer Familie einen innovativen Blick in die Zukunft.  e/motion präsentiert Fahrzeughersteller und Fachvorträge zur alternativen Mobilität (Erdgas-, Wasserstoff-, Hybrid-, und Elektrofahrzeuge). In der Driverslounge können sich Besitzer alternativer Fahrzeuge unter die Haube gucken und mit den Besuchern ins Gespräch kommen.

 Eintritt frei.

 Weitere Infos auf der Facebook Seite der Wirtschaftsjujoren Oberhavel



23. MAI 2015 Tempelhofer Feld BERLIN  FORMEL-E: Autorennen und Weltrekord

"577 - der Weltrekord ist geschafft! Hohen Neuendorf hat seinen Beitrag geleistet mit Nr. 525. Es war schon ein Erlebnis. Sonnige Grüße aus Tempelhof." Schrieb der Hohen Neundorfer Oliver Jirka, der mit dem E-Auto der Stadt an dem WELTREKORD teil nahm. Außerdem gab es noch zwei weitere Teilnehmende aus Hohen Neuendorf, einer davon war sogar mit einem Carsharing-Auto dabei. Mit drei Teilnehmenden war Hohen Neuendorf also gut vertreten beim Weltrekord auf dem Tempelhofer Feld.  Weitere Infos hier








Kontakt

Stadt Hohen Neuendorf
Oranienburger Straße 2
16540 Hohen Neuendorf
Die Projektabwicklung erfolgt über den Projektträger Jülich (PtJ).